2013

 

 Inhalt

Übersicht

Editorial

Zur Ausstellung

 

 

Morgens, mittags, abends, bisweilen auch zwischendurch: Hausmannskost oder Delikatessen, aus dem Ausland oder der heimischen Region, am festlich gedeckten Tisch oder vor dem Fernseher – unsere Ernährung ist allgegenwärtiger Bestandteil unseres Alltags. Eine ständig wachsende Zahl von Koch- und Backbüchern, Diätratgebern, Restaurantführern und immer neuen Kochsendungen versorgt die Deutschen täglich mit vielerlei Tipps rund um Essen und Trinken.

 

Man ist, was man isst!

Faszination Kochen. Interview mit Christian Rach

 

 

Kaum ein Bereich im Alltagsleben der Deutschen ist so allgegenwärtig wie die Ernährung: Nahrungsmittel sind bis in die späten Abendstunden fast überall erhältlich, die gastronomische Vielfalt reicht vom Schnellimbiss bis zum Gourmetrestaurant, im Fernsehen kochen Spitzen- und Hobbyköche um die Wette. Einer der Spitzenköche mit Michelin-Stern, der TV-Coach und Restauranttester Christian Rach, weiß Antworten auf die Frage, worin die Faszination beim Essen und Kochen liegt.

Christian Rach
 

Wer kocht? Arbeitswelt und Lebensform

„Gemeinsames Essen verbindet!“ Interview mit Sascha Witt

 

 

Weit stärker als noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlangt der Beruf heute von vielen Menschen Flexibilität und Mobilität. Die meisten Vollzeit-Berufstätigen verpflegen sich tagsüber außer Haus, wo ihnen ein vielfältiges Angebot zur Verfügung steht. Eines davon ist die Kantine innerhalb eines Unternehmens. Diese hat sich weiterentwickelt. Ein Beispiel dafür ist die Bayer-Kantine: 1902 als „Arbeiter Speisenanstalt” der damaligen Farbenfabriken Bayer ausschließlich für die Mitarbeiterverpflegung entstanden, hat die Bayer Gastronomie, eine Tochtergesellschaft des Bayer-Konzerns, ihre Kompetenzen im Laufe der Jahre ausgeweitet. So entwickelte sie ein Konzept, das unter dem Begriff „Marktrestaurant“ inzwischen Modellcharakter in der Mitarbeiterverpflegung hat.

Bayer-Kantina, 2012
 

Entdecken & Experimentieren

Internationale Gastronomie. Wie Pizza und Döner die deutsche Esskultur veränderten

 

 

Ein Vergleich des kulinarischen Angebots in der heutigen Bundesrepublik mit demjenigen vor 50 Jahren macht schnell deutlich, wie sehr sich die Auswahl an Nahrungsmitteln und Speisen vergrößert und die Esskultur internationalisiert hat. Eine zentrale Rolle bei dieser Entwicklung spielen – neben der Lebensmittelindustrie – Migration und Tourismus.

Der Italiener Nicola di Camillo eröffnet in Würzburg 1952 die erste italienische Pizzeria in Deutschland.