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Ausstellungen |
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Der King in Deutschland
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Elvis Presleys Hinterlassenschaften |
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Tanzende Teenager, Rock 'n'
Roll aus der Musikbox,
Eisdielenstimmung - Szenen
aus den wilden Fünfzigern?
Nein, diese Atmosphäre rufen
Ausstellungsstücke im Haus
der Geschichte in Erinnerung,
die zum Teil erstmals präsentiert
werden. Sie stammen aus
der Zeit, als Elvis Presley,
King of Rock 'n' Roll und
Weltstar, seinen Militärdienst
in Deutschland absolvierte.
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Besucherin mit den Elvis-Exponaten in der Ausstellung |
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Am 1. Oktober 1958 trifft Elvis als einfacher
Soldat in Bremerhaven ein - mit beeindruckender
Selbstverständlichkeit hatte er im Gegensatz
zu anderen Stars dieser Zeit den Militärdienst
akzeptiert. Auch wenn er während seines
Aufenthalts einige Privilegien genießt - so
wohnt er nicht in der Kaserne, sondern zunächst
im Hotel, später in einem angemieteten Haus in
Bad Nauheim -, gelten für ihn die sonst üblichen
Vorschriften. Auch seine berühmte "Tolle" muss
einem militärischen Kurzhaarschnitt weichen.
Aus dem Barber-Shop seiner Kaserne in Friedberg
stammen die Schere, mit der seine Haare
geschnitten wurden, und eine Locke des Stars.
Sein Seesack begleitete den King nicht nur
während seiner gesamten Militärzeit in Deutschland.
Er spielte auch eine Rolle in dem Elvis-
Film "G.I. Blues", der Elvis' Militärdienst zum
Thema hat. Nach Beendigung der Dreharbeiten
schenken Elvis und sein langjähriger Manager,
Tom Parker, dieses Erinnerungsstück dem Regisseur
des Films Norman Taurog. Seit dem 8.
Januar 2002 ist der "königliche" Seesack Bestandteil
der Dauerausstellung des Hauses der
Geschichte.
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In der Dauerausstellung des Hauses der Geschichte
werfen die Exponate zum King of Rock
'n' Roll ein Schlaglicht auf die deutsch-amerikanischen
Beziehungen und die Jugendkultur in
der Bundesrepublik. Dazu gehört auch das deutsche
Volkslied "Muss i denn zum Städtele hinaus"
in der Interpretation von Elvis auf dem Album
"Wooden Heart". Die Single erreichte Platz
zwei der deutschen Charts - die höchste Platzierung,
die ein Elvis-Titel bis dahin in der
Bundesrepublik erreicht hatte. Nun tragen die
neuen Objekte in der Ausstellung zu einem Mythos
bei: "The King is dead, but he's not forgotten".
Hans Joachim Westholt
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Eine Platte des King of Rock 'n' Rolls |
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