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D'r Karneval kütt
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Prinzenempfang im Haus der Geschichte |
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Franz Wolf, der als Präsident des Bundes
Deutscher Karneval 4500 Karnevalsgesellschaften
mit 2,6 Millionen Mitgliedern vorsteht, moderierte
das Treffen der Tollitäten. Lediglich Gerhard
Schröder fehlte unter den Granden der
karnevalistischen Republik - der Kanzler war
kurzfristig bei einer Kabinettssitzung unabkömmlich.
Anstelle seines obersten Dienstherrn eilte
deshalb Staatsminister Hans Martin Bury an den
Rhein, um mit Orden behängt und von hübschen
Damen gebützt zu werden.
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Prinzenempfang |
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Karnevalsorden |
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Bury ging in seiner Ansprache kurz auf seine
heimatlichen Karnevalserfahrungen in Stuttgart
ein, schloss aber in überzeugender Weise
mit: "Die Hauptstadt des Karnevals liegt
im Rheinland, und das ist gut so!"
Als wollten sie die Worte des Schwaben Bury bekräftigen,
machten die Abordnungen aus dem ganzen
Bundesgebiet den Empfang zur gelungenen
Prunksitzung. Deren traditionellen Abschluss
gestalteten die lokalen Tollitäten aus Bonn, Beuel,
Bad Godesberg und anderen Ortsteilen.
Anstelle seines obersten Dienstherrn eilte
Mit einer Tanzeinlage der "Strohbärengruppe
Effeltrich" neigte sich der "offizielle" Teil des
Empfangs seinem Ende zu. Staatsminister Bury
verabschiedete sich jedoch nicht, ohne auf die
kommende Brasilien-Reise des Bundeskanzlers
und dessen (versteckte) karnevalistische Ader
hinzuweisen: "Gerhard Schröder wird in Rio Gelegenheit
haben, mit Karneval Kontakt aufzunehmen."
Thomas Michael Krause
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