1/2002

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Bröckemännche-Preis an Karin Hempel-Soos

Ministerpräsident Clement im Haus der Geschichte

Vom Lippischen Palais im rechtsrheinischen Bonn in das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, "aus dem engen Ambiente höfischer Vergangenheit in die weitläufige Halle dieses Hauses der neuen Bonner Zeit" - so der Vorsitzende Werner P. D'hein - zog im Januar 2002 der Bonner Medienclub (BMC) mit seinem traditionellen Neujahrsempfang. Mehr als 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur gefiel offensichtlich die neue Umgebung. Der richtige Rahmen für die Verleihung des "Bröckemännche"- Preises, mit dem der BMC Persönlichkeiten ehrt, die "wider den Stachel löcken", Menschen, die sich durch nonkonformistisches, mutiges Verhalten einen Namen in der Bonner Region gemacht haben.

Karin Hempel-Soos, die

Karin Hempel-Soos, die "fröhliche Provokateurin", bei der Preisverleihung Jahren für die Männer."

In diesem Jahr fiel die Wahl auf Karin Hempel-Soos, die "fröhliche Provokateurin", bei der Wahl auf Karin Hempel-Soos, die streitbare Chefin des Bonner Hauses der Sprache und Literatur, "die Spottdrossel, die Mutige, die Freche, kurzum: die Unwiderstehliche", wie der Vorsitzende des Medienclubs formulierte. NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement bezeichnete die unermüdliche Vorkämpferin der Bonner Kulturszene - für die halbe Stadt "die Karin" - in seiner Laudatio als "fröhliche Provokateurin" mit der Souveränität, sich selbst nicht ernst zu nehmen. Sich einzumischen, sei ihre Sache. Karins gut gelaunte Replik: "Ich bin auf der Seite der Schwachen: Ich kämpfe seit 40 Jahren für die Männer."

 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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