Drei "Festtage" bringt schon die Vorweihnachtszeit
für alle Ausstellungsfreunde: Am 12.
Dezember 2002 eröffnen wir in Bonn
eine Ausstellung über die wohl bekannteste und
umstrittenste deutsche Regisseurin, Leni
Riefenstahl.
Nicht länger geheim Spionage im geteilten Deutschland
Ob als Film, Roman oder
auf dem politischen Parkett:
Spionagegeschichten
faszinieren immer. Falsche
Pässe, Wanzen,
Miniaturkameras und geheime
Dokumente sind beliebte
Requisiten dieses Genres,
finden sich aber auch in
der Wirklichkeit wieder. Die
neue Leipziger Ausstellung
enttarnt Klischees, Mythen
und Legenden.
Sie schuf die effektvollsten Propagandafilme des Dritten Reiches
und galt als Lieblings- Regisseurin Hitlers. Verehrt, verachtet
und verklärt wird Leni Riefenstahls Lebenswerk. Die mittlerweile
Hundertjährige zählt zu den einflussreichsten Filmemachern,
aber auch zu den umstrittensten.
Die Wanderausstellung "Widerstand und Opposition in der DDR"
erinnert an den Aufstand am 17. Juni 1953, an den Höhepunkt der
weit verbreiteten Unzufriedenheit mit dem SED-Regime. Im Laufe
des Jahres 2003 ist die Präsentation an zehn Standorten in den
alten und neuen Bundesländern zu sehen.