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Archiv |
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Ausstellungen |
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"Widerstand und Opposition"
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Auftakt der Wanderausstellung |
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Die Wanderausstellung
"Widerstand und Opposition in
der DDR" erinnert an den
Aufstand am 17. Juni 1953,
an den Höhepunkt der weit
verbreiteten Unzufriedenheit mit
dem SED-Regime. Im Laufe des
Jahres 2003 ist die Präsentation
an zehn Standorten in den alten
und neuen Bundesländern zu
sehen.
Nicht zufällig wird die Wanderausstellung "Widerstand
und Opposition in der DDR" am 30. Januar
2003 feierlich im Hamburger Axel Springer Verlag
eröffnet. Die Geschichte des Axel Springer Verlags ist
eng mit der deutsch-deutschen Geschichte verknüpft.
Seit Ende der 1950er Jahre berichtet der Verlag in
seinen Zeitungen und Zeitschriften kritisch über die
DDR. Ab 1963 bezeichnet er sie - in Anlehnung an
ein Wort Willy Brandts, nach dem dieser Staat weder
deutsch, noch demokratisch, noch eine Republik sei -
konsequent als "DDR".
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Springer-Verlagshaus
an der Berliner Mauer, 1966 |
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Am 25. Mai 1959, einen Tag vor Ablauf des
Chruschtschow-Ultimatums, das den Viermächtestatus
Berlins bedrohte, legt Axel Springer unmittelbar
an der Grenze des amerikanischen Sektors in der
Kochstraße den Grundstein für seine Berliner Verlagszentrale.
Das im Oktober 1966 eingeweihte
19-stöckige Hochhaus steht direkt an der Mauer. Eine
Provokation für die DDR-Machthaber. Ihnen gilt
der Axel Springer Verlag als feindliches Medienunternehmen,
das durch Spionage- und Stasi-Aktionen
zu bekämpfen ist.
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Axel Springer fordert das Selbstbestimmungsrecht
der Deutschen in der DDR. Das Eintreten für
die Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und
Freiheit wird bei der Formulierung der Grundsätze
für die journalistischen und leitenden Mitarbeiter
des Verlags an erster Stelle genannt. Außerdem beteiligt
sich Springer in den 1970er Jahren mit seinem
Privatvermögen am Freikauf von DDR-Häftlingen,
wobei er mit Rainer Barzel kooperiert.
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Nun - 13 Jahre nach dem Fall der Mauer - wird
die Geschichte des Widerstands in der DDR in einer
einzigartigen Ausstellung aufgearbeitet. Zum Auftakt
ihrer Wanderschaft durch die gesamte Bundesrepublik
ist die Präsentation in der Hamburger Axel Springer
Passage zu sehen.
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Die 1997 eingeweihte Passage im Hamburger Verlagshaus
wurde konzipiert als Stätte der Begegnung, der
Kommunikation, des Dialogs. Bereits 1999 war das Bonner
Haus der Geschichte mit der Wanderausstellung "40 + 10. Fünfzig Jahre deutsche
Geschichte" in Hamburg zu Gast. Rund 30.000 Besucher
informierten sich damals über die Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland. Ein Erfolg, an den
die Ausstellung "Widerstand und Opposition in der
DDR" anknüpfen möchte.
Vom 31. Januar
bis 18. Februar 2003:
Axel Springer Passage
Caffamacherreihe 1
20350 Hamburg
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 20 Uhr,
Eintritt frei
> www.asv.de
Vom 5. bis 25. März 2003:
Dom zu Schwerin
Am Dom 4
19055 Schwerin
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr,
Eintritt frei
> dom@kirche-schwerin.de
www.kirche-schwerin.de/dom
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Stationen der Wanderausstellung 2003 |
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