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Pavel Kohout eröffnete am 2. Dezember 2004 die aktuelle Wechselausstellung "Nähe
und Ferne. Deutsche, Tschechen und Slowaken" im Haus der Geschichte. Der
Publizist erzählte von der Allgegenwärtigkeit der deutschen Kultur
in seiner Jugend, zum Beispiel den deutschen Liedern, mit denen er aufgewachsen
ist.
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Presseführung durch die Ausstellung
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Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Stimmung dagegen so antideutsch,
dass noch nicht einmal Beethoven oder Bach im Radio gespielt werden konnten.
Für
die Offenheit insbesondere bei kritischenThemen lobte er die Ausstellung und
meinte schmunzelnd, dass "ich dort, wäre ich nur zehn Jahre älter,
in ausgestopftem Zustand als Exponat stehen könnte."
Die Präsentation zeigt exemplarisch die Beziehungen zwischen den
Völkern auf: Gründung der Tschechoslowakei 1918, Vertreibung der deutschen
Minderheit am Ende des Zweiten Weltkriegs, Machtübernahme der Kommunisten
1948, der "Prager Frühling" 1968 und der Sieg der Demokratie
und der politische Umschwung 1989.
Parallel zur Wechselausstellung "Nähe und Ferne. Deutsche, Tschechen
und Slowaken" bietet das Haus der Geschichte
in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Generalkonsulats der Tschechischen
Republik, dem Haus der Sprache und Literatur sowie der Medienzentrale des Erzbistums
Köln
und dem Bildungswerk Bonn ein umfangreiches Begleitprogramm an.
Meike Rosenplänter
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