1/2005

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 Am Anfang waren die "AN"
 "Politische Kommentare
 waren nicht erlaubt"
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 Mein Bauch gehört mir
 Vom Verschweigen eines
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 Vertrauen und Solidarität
                       
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 Zeitgeschichtliches Forum
 Leipzig

 

Brennpunkt

 

Am Anfang waren die "AN"

Erstausgabe der Aachener Nachrichten 1945

Sie war die erste Zeitung auf deutschem Boden, die unabhängig von nationalsozialistischer Propaganda erscheinen konnte. Vor sechzig Jahren, am 24. Januar 1945, starteten die Aachener Nachrichten mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren und einem Umfang von vier Seiten. Zunächst unter alliierter Regie bekam die Zeitung im Juni 1945 eine Lizenz und ging damit ausschließlich in deutsche Hand über.

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"Politische Kommentare waren nicht erlaubt"

Interview mit Otto Pesch

Otto Pesch (88) war 1945 erster Redakteur der Aachener Nachrichten". Er formulierte die berühmte Schlagzeile "Der Krieg ist aus". Pesch arbeitete später bei der 1946 gegründeten Aachener Volkszeitung" und war dort über mehrere Jahrzehnte "Chef vom Dienst".

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Der Wolf und die sieben Geißlein

U 999 rettet deutsche Flüchtlinge

Es war eine Tauchfahrt, die in die Marinegeschichte einging. Flucht, Befehlsverweigerung, Minengürtel und schließlich die Selbstversenkung gehörten zur abenteuerlichen Reise des U-Boots U 999 in den letzten Kriegsmonaten. Erinnerungsstücke und Dokumente übergab der damalige Kapitän Wolfgang Heibges 2003 dem Haus der Geschichte.

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Mein Bauch gehört mir

Debatte um den Paragraphen 218 StGB

Vor dreißig Jahren, im Februar 1975, erklärt das Bundesverfassungsgericht die Reform des Paragraphen 218 StGB vom Vorjahr, die so genannte Fristenregelung, für verfassungswidrig. Voraus ging eine Debatte, die in der Öffentlichkeit heftige Auseinandersetzungen hervorrief. Befürworter pochten auf das Persönlichkeitsrecht der Mutter, Reformgegner betonten das uneingeschränkte Lebensrecht des Ungeborenen.

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Vom Verschweigen eines Problems

Interview mit Lissy Gröner, MdEP

Lissy Gröner ist seit 1989 Mitglied des Europäischen Parlaments. Die Abtreibungsdebatten der 1970er Jahre erlebte sie als junge Frau in ihrer Heimat in Mittelfranken, Bayern. Heute ist sie frauenpolitische Sprecherin der Sozialdemokratischen Partei Europas und Mitglied in verschiedenen Parlamentsausschüssen mit den Arbeitsschwerpunkten Chancengleichheit und Rechte der Frauen.

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Vertrauen und Solidarität

Interview mit Rita Waschbüsch

Die fünffache Mutter und streitbare Katholikin trat schon als Sozialministerin im Saarland und später als Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken für die Rechte der Frauen und der Familie ein. Heute ist Rita Waschbüsch Bundesvorsitzende der von Katholiken gegründeten Organisation Donum Vitae, die das Beratungsangebot für Schwangere aufrechterhält, aus dem die Deutsche Bischofskonferenz 1999 unter Druck des Papstes ausstieg.

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 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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