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Infothek |
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Die
Zukunft begann in Washington
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Erste Briefmarken in Deutschland 1945 |
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Äußerst schlicht kommen sie daher, die ersten "AM-Post-Marken",
die in der Staatsdruckerei in Washington gedruckt wurden und in der Amerikanischen
und Britischen Besatzungszone bereits während des
Kriegs einen Postbetrieb ermöglichten, der zunächst
auf Behörden beschränkt
bleibt. Sie lösen die so genannte AMG-Briefmarkenausgabe
(Allied Military Government) ab, die von den Besatzungsmächten
für den westlichen
Teil des besiegten Deutschlands vorbereitet wurden.
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Die ersten "AM-Post-Marken" |
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| Die Pläne der Alliierten
für Nachkriegsdeutschland waren zunächst auf Entnazifizierung, Entmilitarisierung,
Dezentralisierung sowie strikte politische und wirtschaftliche Kontrolle ausgerichtet,
doch schon während des Kriegs wird deutlich, wie
unerlässlich ein gesamtdeutsches Verkehrs-,
Nachrichten- und Postwesen für einen erfolgreichen
Wiederaufbau Deutschlands nach dem Krieg sein würde. Am 19. März 1945
ist es dann so weit: Lokal begrenzte Zivilpost wird gestattet. Damit keimt in
vielen Menschen die Hoffnung auf ein normales Leben nach dem Krieg auf.
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Original-Freimarken und
erläuternde Texte finden
Sie in der Briefmarkenkollektion
"50 Jahre
Deutschland" des
Briefmarkenhauses Richard
Borek aus Braunschweig,
hg. von der Stiftung Haus
der Geschichte.
> www.borek.de
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