1/2005

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Die Zukunft begann in Washington

Erste Briefmarken in Deutschland 1945

Äußerst schlicht kommen sie daher, die ersten "AM-Post-Marken", die in der Staatsdruckerei in Washington gedruckt wurden und in der Amerikanischen und Britischen Besatzungszone bereits während des Kriegs einen Postbetrieb ermöglichten, der zunächst auf Behörden beschränkt bleibt. Sie lösen die so genannte AMG-Briefmarkenausgabe (Allied Military Government) ab, die von den Besatzungsmächten für den westlichen Teil des besiegten Deutschlands vorbereitet wurden.

Die ersten "AM-Post-Marken"

Die Pläne der Alliierten für Nachkriegsdeutschland waren zunächst auf Entnazifizierung, Entmilitarisierung, Dezentralisierung sowie strikte politische und wirtschaftliche Kontrolle ausgerichtet, doch schon während des Kriegs wird deutlich, wie unerlässlich ein gesamtdeutsches Verkehrs-, Nachrichten- und Postwesen für einen erfolgreichen Wiederaufbau Deutschlands nach dem Krieg sein würde. Am 19. März 1945 ist es dann so weit: Lokal begrenzte Zivilpost wird gestattet. Damit keimt in vielen Menschen die Hoffnung auf ein normales Leben nach dem Krieg auf.

Original-Freimarken und erläuternde Texte finden Sie in der Briefmarkenkollektion "50 Jahre Deutschland" des Briefmarkenhauses Richard Borek aus Braunschweig, hg. von der Stiftung Haus der Geschichte.

> www.borek.de

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