Die Bilder haben sich verändert. Sie erzählen nicht mehr allein
von strahlenden Siegern. Wie in den vergangenen Jahren des Foto- Wettbewerbs "Rückblende" zeigen
die Fotografien die ungeschminkte Wirklichkeit - auch die der Verlierer,
der Zurückgelassenen,
der Opfer eines rasanten Wandels in der Gesellschaft.
Sie ist eine der renommiertesten Fotografinnen in Deutschland und publiziert
seit 1976 in allen bedeutenden Magazinen und Zeitungen. In der Langzeitstudie "Spuren
der Macht" dokumentiert
Herlinde Koelbl den Umgang, die Gefahren und Veränderungen,
denen nicht nur Politiker, auch Wirtschaftslenker und Journalisten beim Ausüben
von Macht ausgesetzt sind. In ihrem Film "Die
Meute" beschreibt sie
den Arbeitsalltag von Bildjournalisten und ihr Verhältnis
zu Politikern - ein spannungsreiches
Verhältnis
zwischen Abneigung und Wohlwollen.