Sylvia-Marita Plath und Pavel Kohout sind
sich vielleicht nie begegnet. Doch die Ereignisse
in Prag in der Nacht vom 20. auf
den 21. August 1968 prägten beide: Der
international geachtete und erfolgreiche
Schriftsteller war einer der Wortführer des
„Prager Frühlings“. Die junge Frau aus
Leipzig hielt mit ihrer Kamera fest, wie
Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten
die Reformbestrebungen in der Tschechoslowakei
gewaltsam niederschlugen.