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Seit dem 1. Dezember 2006 wird die Ausstellung
„Rock! Jugend und Musik in Deutschland“
im Berliner Kronprinzenpalais präsentiert.
Zahlreiche Exponate machen die Geschichte
der Rockmusik der letzten 50 Jahre und ihre
gesellschaftliche Bedeutung in Ost und West
lebendig.
Unter den 500 Gästen am Eröffnungsabend
waren viele prominente Vertreter aus Politik,
Kultur und Wirtschaft. Dr. Hans Walter Hütter,
kommissarischer Leiter der Stiftung Haus der
Geschichte, und Thomas Krüger, Präsident der
Bundeszentrale für politische Bildung, führten
in die Ausstellung ein und erinnerten an die
Zusammenhänge von Rock-Musik und gesellschaftlichem
Wandel.
Anschließend ließ der Deutschrocker Udo
Lindenberg in einem Gespräch mit der Moderatorin
der WDR 2-Soundfiles, Ulrike Ferdinand,
nicht nur seine bisherige Karriere Revue passieren,
sondern forderte auch nachdrücklich
ein verstärktes gesellschaftliches Engagement.
Darüber hinaus erinnerte er an seinen legendären
Auftritt im Palast der Republik und die
daraus resultierenden politischen
Folgen.
Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung
im ehemaligen
Gästehaus der DDR war ein
Konzert von Udo Lindenberg
und seinem Panikorchester,
die mit alten und neuen Songs
die Gäste begeisterten. Mit
Erfolgstiteln wie „Sonderzug
nach Pankow“ und „Mädchen
aus Ostberlin“ nahmen die
Musiker das Publikum mit auf
eine Reise in die Vergangenheit.
Die Ausstellung „Rock!“
ist noch bis zum 4. März 2007
im Berliner Kronprinzenpalais
zu sehen. Mit mehr als 1.300 Besuchen pro Tag
sind die Kapazitäten der „Rock!“-Ausstellung
schon beinahe erschöpft. Damit erhöht sich
die Gesamtbesucherzahl für diese Ausstellung
nach Bonn und Leipzig auf mehr als 300.000
Besuche.
Jürgen Reiche
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Udo Lindenberg bei seinem
Auftritt am Eröffnungsabend.
Gerade in den 1970er und
1980er Jahren drückte er in
seinen Liedern das Lebensgefühl
vieler junger Menschen
in Ost und West aus.
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