Am 14. Mai eröffnen wir mit Freya Klier die
Ausstellung "Foto-Anschlag. Vier Generationen
ostdeutscher Fotografen". Am Beispiel von acht
Fotografinnen und Fotografen gibt sie einen
Überblick über die sozialdokumentarische Fotografie
in der DDR, deren "stille" Bilder die politisch
Verantwortlichen fürchteten, weil sie die offizielle Bildwelt des SED-Staates unmittelbar in
Frage stellten: ein permanenter "Foto-Anschlag"
im wahrsten Sinne des Wortes.
Karim Saab gab 1988
illegal in einer Auflage von 40
Exemplaren den "Foto-Anschlag"
heraus. Das Buch
enthielt mehr als 70 Arbeiten
junger ostdeutscher Fotografen.
Saab, aufgewachsen
in Radebeul bei Dresden,
zog nach einer Buchhändlerlehre
nach Leipzig, wo er sich
in der alternativen
Kulturszene engagierte und
eine der ersten Bürgerrechtsgruppen
in der DDR gründete.
Karim Saab ist heute Leiter
des Kulturressorts der in
Potsdam erscheinenden
Märkischen Allgemeinen
Zeitung.
Mit einer Auflage von 455.000
Exemplaren erscheint am 24.
Juni 1952 im Axel Springer
Verlag die erste Ausgabe der
"BILD"-Zeitung. Das Blatt
wächst schnell zur meistverkauften
Zeitung Europas.
Heute
werden täglich über vier
Millionen Exemplare gedruckt.
Tag für Tag greifen Menschen
der unterschiedlichsten
Kulturen, Religionen und
Gesellschaften in rund
200 Ländern der Erde zu
Coke. Der Entwicklung und
Bedeutung des Erfrischungsgetränks,
das John S.
Pemberton 1886 in einer
Apotheke als Medizin erfand,
wird eine Ausstellung der
Coca-Cola GmbH Deutschland
im Haus der Geschichte
ab Juni nachgehen.