"Wir wollen freie Menschen sein" - mit
dieser Parole protestierten am 17. Juni 1953
Hunderttausende in der DDR gegen das SED Regime.
Die Unzufriedenheit über die Folgen
des "planmäßigen Aufbaus des Sozialismus"
trieb sie auf die Straße. Panzer rollten, sowjetische
Truppen trieben unterstützt von Einheiten der Volkspolizei
die Menschenmengen auseinander. Der Aufstand scheiterte - und damit
der Versuch weiter Teile der ostdeutschen
Bevölkerung, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und
die deutsche Einheit durchzusetzen.
Rückblende 2002: Politische Fotografie und Karikatur
Eine Idylle im Grünen -
Gerhard Schröder in der
Kleingärtner-Kolonie
"Abendruh" bei Berlin
während des Bundestagswahlkampfes.
Das Foto
von Michael Trippel
erhielt den ersten Preis
des Fotowettbewerbs
"Rückblende 2002".
Fast hundert Fotografen
nahmen daran teil. Ihre
Arbeiten zeigen Politik
als mediengerechte
Inszenierung, entlarven
politische Posen und
erzählen hintergründige
Geschichten. Das Haus
der Geschichte stellt die
Arbeiten vom 12.3. bis 21.4.2003 in Bonn aus.
Das Urteil war gefällt, der
Staatsvertrag unterzeichnet,
der Intendant gewählt. Am
1. April 1963 war es soweit:
Das Zweite Deutsche
Fernsehen (ZDF) ging das
erste Mal auf Sendung.
Im März 1953 wird der
Messerschmitt Kabinenroller
KR 175 einer staunenden
Öffentlichkeit auf dem
Genfer Automobilsalon erstmals präsentiert. Für
weniger als 2.500 DM steht
ein dreirädriges, skurril
wirkendes Fahrzeug auf
der Autoschau. Im Winter
schützt Plexiglas die Passagiere,
im Sommer wird das Innere des Fahrzeuges allerdings
schnell zur Sauna.