2/2004

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Briefmarken als Gedächtnisträger

Eine andere Form des Erinnerns

Briefmarken erzählen Geschichte - so scheint es - auf unscheinbare Weise. Aber die wiederkehrende Präsenz macht neugierig - zum Beispiel die Briefmarkenkollektion "50 Jahre Deutschland" des Briefmarkenhauses Richard Borek aus Braunschweig und der Stiftung Haus der Geschichte. Sie nutzt die Möglichkeit, Geschehenes einzuprägen, auf historische Ereignisse hinzuweisen oder hieran anzuknüpfen.

Diese Form der Vermittlung von Geschichte wurde möglich, weil Richard Borek (1874 -1947) sein Hobby zum Beruf machte. Er begann, Briefmarken an Sammler zu verkaufen. Seine Idee wurde zum Erfolg. Die Briefmarkenfachhandlung Richard Borek - 1893 gegründet - entwickelte sich bis zu ihrem 100. Geburtstag zu einem der weltgrößten Versandhäuser für Originalbriefmarken.

Erinnerung an den Widerstand gegen Adolf Hitler

Seit vielen Jahren kooperieren Richard Borek und die Stiftung Haus der Geschichte. Wie die Ausstellungen und Veranstaltungen der Stiftung sich an ein breites Publikum, an den "Alltagsmenschen" richten, so vermitteln auch die Briefmarken-Kollektionen Zeitgeschichte. Die originalen Briefmarken in Verbindung mit Texten der Stiftung bilden einen publikumsorientierten Weg, auf historische Ereignisse und Entwicklungen hinzuweisen.

 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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