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Infothek |
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Briefmarken als Gedächtnisträger
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Eine andere Form des Erinnerns |
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Briefmarken erzählen Geschichte - so
scheint es - auf unscheinbare Weise. Aber
die wiederkehrende Präsenz macht neugierig
- zum Beispiel die Briefmarkenkollektion
"50 Jahre Deutschland" des Briefmarkenhauses
Richard Borek aus Braunschweig und
der Stiftung Haus der Geschichte. Sie nutzt die
Möglichkeit, Geschehenes einzuprägen, auf
historische Ereignisse hinzuweisen oder hieran
anzuknüpfen.
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Diese Form der Vermittlung von Geschichte
wurde möglich, weil Richard Borek (1874
-1947) sein Hobby zum Beruf machte. Er begann,
Briefmarken an Sammler zu verkaufen.
Seine Idee wurde zum Erfolg. Die Briefmarkenfachhandlung
Richard Borek - 1893 gegründet
- entwickelte sich bis zu
ihrem 100. Geburtstag zu einem
der weltgrößten Versandhäuser
für Originalbriefmarken.
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Erinnerung an den Widerstand gegen Adolf Hitler |
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Seit vielen Jahren kooperieren
Richard Borek und die
Stiftung Haus der Geschichte. Wie die Ausstellungen
und Veranstaltungen der Stiftung sich
an ein breites Publikum, an den "Alltagsmenschen"
richten, so vermitteln auch die Briefmarken-Kollektionen Zeitgeschichte. Die originalen
Briefmarken in Verbindung mit Texten
der Stiftung bilden einen publikumsorientierten
Weg, auf historische Ereignisse und Entwicklungen
hinzuweisen.
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