Bildungsträger als Partner |
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Politische Bildung ist auch soziale und kulturelle Bildung. Museen und
Ausstellungen sind hierfür ebenso wichtige Lernorte wie Schulen und
Seminare. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat daher in den letzten
Jahren ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Museen und Ausstellungshäusern
fortgesetzt und intensiviert. Begleitprogramme wie etwa die zur
Ausstellung "Idee Europa" im Deutschen Historischen Museum Berlin oder
zu "Berlin-Moskau/Moskau-Berlin" im Martin-Gropius-Bau haben die in
den Ausstellungen visuell erfahrbaren Themen aufgegriffen und in ihren
politischen Kontexten sichtbar gemacht. In Zusammenarbeit mit Museen hat
die Bundeszentrale für politische Bildung erfolgreiche Ausstellungen in ihr
Programm der Wanderausstellungen übernommen und sie so einem Publikum
in ganz Deutschland zugänglich gemacht.
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Thomas Krüger
Der Autor ist Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
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Kooperationen ermöglichen auch Projekte, die nur durch eine Bündelung
von Ressourcen realisierbar sind. Erfolgreich ist dies bei der Doppelausstellung
"Klopfzeichen/Mauersprünge" in Zusammenarbeit mit dem Museum der
Bildenden Künste, dem Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig und der Bundeszentrale
für politische Bildung geschehen. |
Das Haus der Geschichte ist für uns nicht nur ein langjähriger Kooperationspartner,
sondern auch einer der renommiertesten und erfolgreichsten.
Aktuelles Beispiel, das unsere beiden Häuser verbindet, ist die Ausstellung
"Bilder, die lügen". Vom Haus der Geschichte 1998 erstmalig gezeigt, organisiert
die Bundeszentrale für politische Bildung seit 2004 die bundesweite
Präsentation - eine erfolgreiche Kooperation für beide Partner und ein gelungenes
Konzept einer sehr spannenden Ausstellung, wofür auch die hohen
Besucherzahlen sprechen. Politische Bildung und Museumsarbeit im Verbund
- am Beispiel "Bilder, die lügen" zeigt es sich als kooperatives Erfolgsmodell
für die Zukunft! |
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Hunderttausendste
Besucherin der
Wanderausstellung
"Bilder, die lügen"
im Deutschen Historischen
Museum, Berlin |
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Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit
und wünsche dem Haus der
Geschichte, seinem Präsidenten Prof. Dr.
Hermann Schäfer und den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg bei der
Bewältigung der schwierigen, aber für eine
demokratische Gesellschaft unverzichtbaren
Aufgabe, Geschichte lebendig, unterhaltsam
und transparent zu präsentieren. |
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