10 Events im Haus der Geschichte |
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Es gibt Tage, die in
Erinnerung bleiben und
einen besonderen Stellenwert
für jede Biografie
besitzen. Das Haus der
Geschichte hat einige davon
erlebt, die - jeder auf seine
Art - für besondere Begegnungen
sorgten,
außergewöhnliche Besucher
boten oder Zäsuren darstellten.
Sie sind schon heute
Teil
der Museumsgeschichte. |
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Eröffnung |
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Die Spannung war groß, ebenso die Erwartungen. Bis zur
letzten Minute wurde noch Hand angelegt. Dann war es soweit:
der 14. Juni 1994 - der Tag der Eröffnung des Hauses der
Geschichte. Mehr als 1.300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und
Gesellschaft kamen fünf Jahre nach dem ersten Spatenstich,
um bei der Eröffnung der Dauerausstellung dabei zu sein. "Dieses
Haus erinnert an eine Vergangenheit, die in unsere Zukunft
eingehen muss", erklärte damals Bundeskanzler Helmut Kohl.
Sein Nachfolger Gerhard Schröder unterstrich bei der Wiedereröffnung
der überarbeiteten Dauerausstellung 2001 eine
weitere wichtige Aufgabe des Museums. Er beschrieb das Haus
der Geschichte als einen "Ort der Begegnung, nicht nur von
Deutschen aus Ost und West, sondern genauso von Menschen
aus unseren Nachbarländern, aus Europa und der Welt." |
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Einen besonderen Höhepunkt bot das Begleitprogramm
rund um die Wechselausstellung "Spuren der Macht". Über
1.000 Gäste erlebten den Auftritt des Kölner Kabarettisten
Jürgen Becker, der sich in humorvoller Manier mit dem rheinischen
Kapitalismus zwischen Klüngel, Kölsch und Kirche auseinander
setzte. |
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Jürgen Becker |
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Besondere Bedeutung haben für ein Haus Tage, an denen
es nicht alltäglichen Besuch empfängt. So kamen zur Ausstellungseröffnung
"Deutschland-Niederlande" 2000 Königin
Beatrix und Bundespräsident Rau nach Bonn.
Der Schönheit
und Ihrer Majestät verpflichtet ist ein berühmter Agent, der
ebenfalls in Bonn zum Einsatz kam. Bond-Double Douglas J. Turner ermittelte 2003 im Rahmen der Ausstellung "Duell im Dunkel". |
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Königin Beatrix und Bundespräsident Rau |
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Sechs weitere "Königinnen" besuchten im selben Jahr
das Museum. Ihre Kronen erlangten sie jedoch nicht durch Abstammung,
sondern auf Grund eines Schönheitswettbewerbs:
Sie kamen zur Eröffnung der Ausstellung "Miss Germany".
Ein besonderer Tag für vier Aussiedlerinnen aus Russland und
Kasachstan war der 1. April 2004. Sie kamen als hunderttausendste
Besucherinnen der Ausstellung "Spuren - Sledy"
über die Beratungsstelle für Aussiedler und Migranten aus
Gelnhausen ins Haus der Geschichte. |
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Im hellen Licht von Scheinwerfern und Blitzlichtern gingen
bekannte Gesichter aus Kino, Fernsehen und Politik, darunter
Iris Berben und Christoph Gottschalk, an einem anderen
besonderen Tag der Frage nach, welche Bedeutung Prominente
für die Werbung besitzen. Der Weg vom Ring ans Rednerpult
führte den Boxer Wladimir Klitschko nach Bonn. Er hielt
Ende Januar 2002 einen Vortrag über Trainingsmethoden von
Nachwuchsboxern, das Thema seiner Doktorarbeit. |
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Iris Berben und Christoph Gottschalk |
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Ein Highlight von internationaler Bedeutung war die Vorstellung
des UNESCO-Programms "Memory of the world"
Ende 2001. Beim Festakt im Haus der Geschichte wurde bekannt
gegeben, dass fünf deutsche Beiträge, darunter Goethes
Nachlass und Beethovens "Neunte", in die UNESCO-Liste aufgenommen
werden. |
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