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 Haus der Geschichte, Bonn

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Kurzmeldungen

EU-Kommissionspräsident Barroso in Bonn

José Manuel Barroso besuchte im Rahmen seiner EU-Kommissionspräsidentschaft am 17. Februar 2007 das Haus der Geschichte. Er interessierte sich vor allem für die Geschichte der Europäischen Union bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung.

„Deutschland aus der Vogelperspektive“

Bernhard und Hans-Jochen Vogel haben als Zeitzeugen und Politiker die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von Anfang an miterlebt. „Deutschland aus der Vogelperspektive“ ist eine kleine Geschichte der Bundesrepublik. Das Buch wurde Mitte April im Haus der Geschichte in Bonn von den Autoren in einem Gespräch mit Helmut Herles vorgestellt. In der von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam veranstalteten Diskussion erklärten die Brüder, dass der Titel geradezu in der Luft gelegen habe. Die häufig verwechselten Unverwechselbaren, Bernhard Vogel (CDU) war Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz und in Thüringen, Hans-Jochen Vogel (SPD) war u.a. Bundesjustizminister, gestalteten einen amüsanten und zugleich historisch spannenden Abend.

Die Kunst des SPIEGEL

Innerhalb des charakteristischen roten Titelrahmens, den Eberhard Wachsmuth als „Art Director“ in den 1950er Jahren für die SPIEGEL-Titel erfand, gibt es seit fünf Jahrzehnten die vielfältigsten Titelillustrationen zu sehen. Das heutige Titelteam um Ressortleiter Stefan Kiefer blickt stolz auf eine langjährige Tradition der Titelillustrationen im SPIEGEL zurück. Die Ausstellung „Die Kunst des SPIEGEL“, die vom 14. März bis zum 22. April im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen war, zeigte rund 100 Werke von 30 renommierten Grafikern, darunter Arbeiten von Alfons Kiefer (o.), die die Symbiose zwischen Kunst und Auftragsgrafiken zum Ausdruck bringen. Der Besucher erhielt Einblicke in die Stil-, Zeit- und Politikgeschichte der vergangenen fünfzig Jahre sowie in die Arbeitsweise der Titelbild-Redaktion des SPIEGEL. In der Ausstellung waren auch einige Titelbilder zu sehen, die nicht veröffentlich wurden. „In einigen Fällen wollten wir dem politischen Geschehen nicht vorweg greifen“, so Kiefer. Dennoch: Ein gutes Titelbild soll Interesse wecken, provozieren und zum Kauf einladen. Vor diesem Hintergrund ist die Titelbildauswahl hochpolitisch: „Der Job ist heiß. Ich habe oftmals schlaflose Nächte“, gibt Kiefer zu.

Deutsche Blickwechsel

Das legendäre „Sparwassertor“, das 1974 in der 78. Minute im Hamburger Volksparkstadion bei dem deutsch-deutschen WM-Spiel der Mannschaft der DDR zum 1:0-Sieg verhalf, war Ergebnis einer Fußballpartie, die den Charakter eines deutsch-deutschen Prestige-Kampfes angenommen hatte. Dr. Thomas Raithel nahm das Fußballereignis zum Anlass, um innerhalb einer Vortragsreihe zur Wechselausstellung „drüben. Deutsche Blickwechsel“, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte, München entstand, über die gesellschaftliche und politische Bedeutung des Sports für die beiden deutschen Teilstaaten zu referieren.

 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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