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 Tragik der Heiterkeit
 Deutscher Herbst 77
 Interview mit
 Ulrich K. Wegener
 Interview mit
 Hans Nusser
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Brennpunkt

 

Tragik der Heiterkeit

Olympische Spiele in München 1972

Die Welt soll das moderne Deutschland kennen lernen: demokratisch, heiter und optimistisch. Was hoffnungsfroh begann, endet in einem Blutbad.

... das friedliche Fest der Völker wurde überschattet von Terror und Gewalt.
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Deutscher Herbst 1977

Die Republik im Ausnahmezustand

Stuttgart-Stammheim, am Morgen des 18. Oktober 1977: Justizbeamte entdecken die Leichen von Andreas Baader und Gudrun Ensslin. Baader liegt auf dem Zellenboden in einer Blutlache. Ensslin hat sich mit einem Elektrokabel am Fensterkreuz erhängt. Auch Jan-Carl Raspe wird sterbend neben einer Schusswaffe vorgefunden und Irmgard Möller hat sich durch Messerstiche in die Brust schwere Verletzungen zugefügt.

Titelseite der Quick mit Fahndungsfotos von RAF-Terroristen
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Interview mit Ulrich K. Wegener

"Ein Nachgeben des Staates hilft nicht"

Ulrich K. Wegener war von 1972 bis 1979 Kommandeur der Bundesgrenzschutz-Sondereinheit GSG 9. Nach dem Blutbad an der israelischen Olympiamannschaft von 1972 baute er die Sondereinheit im Auftrag des damaligen Bundesinnenministers Genscher auf.

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Interview mit Hans Nusser

"Der 7. Stock wurde eine kleine Festung"

Mit Einweisung der RAF-Terroristen wurde ein Teil der Justizvollzugsanstalt (JVA) Stuttgart-Stammheim zu einem Hochsicherheitsgefängnis ausgebaut. Der Name des kleinen Stuttgarter Vorortes steht seither für die international Aufsehen erregenden Prozesse und Selbstmorde der so genannten ersten Generation der RAF-Terroristen.

Hans Nusser, Oberstaatsanwalt und Anstaltsleiter von Stammheim 1975 bis 1977
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 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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