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Der Bundeselternrat feierte Ende Mai im
Haus der Geschichte sein fünfzigjähriges Bestehen.
Das Jubiläum war eingebettet in eine
Ausstellung, die die Bildungsgeschichte
Deutschlands "Von der Schiefertafel zum
Internet" nachzeichnete.
Aktuelle Kontroversen um die Bildungspolitik
bestimmten mehrere Redebeiträge, die ein kritisches
Publikum aus Eltern, Lehrern und Schülern
begleitete. Die Vorsitzende des Bundeselternrats
Renate Hendricks kritisierte, dass die
Politik noch immer nicht ausreichend mit den
Problemen der Schulen befasst sei. Ohne das
Engagement der Eltern wäre es noch schlechter
um die Bildung der Kinder bestellt. Sie forderte
die Eltern auf, aktiv an einer Bildungsreform teilzunehmen.
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Bundespräsident Johannes Rau beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Bundeselternrats |
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Bundespräsident Johannes Rau
merkte in seiner Rede an, dass "wir zu
lange reden
und zu spät handeln." Eine Ursache der momentanen
Bildungsmisere sah er darin, dass
sich "Erziehungsfragen immer mehr vom Elternhaus
auf die Schule verlagert haben." Mehr
Ganztagsschulen und ein umfangreicheres Budget,
um den künftigen Aufgaben gerecht zu
werden, forderte darüber hinaus Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn.
Thomas Michael Krause
Weitere Informationen
zum Bundeselternrat unter
www.bundeselternrat.de
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