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Linus Memmel war begeistert, als er anlässlich
des 25-jährigen Jubiläums der Vereinigung
der ehemaligen Mitglieder des Deutschen
Bundestags und des Europäischen Parlaments
am 3. Mai 2002 ins Haus der Geschichte kam.
Als CSU-Abgeordneter hatte er von 1957 bis
1972 die Bundespolitik begleitet und fand sich
gleich mehrfach in den Medienstationen der
Dauerausstellung wieder. Bei seinem Kollegen
Jörg Rommerskirchen, SPD-Staatssekretär a. D.,
erwachten Erinnerungen an die Währungsreform:
"Meine Frau hat sich gute Butter gewünscht."
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Ehemalige EU-Parlamentarier beim Besuch der Dauerausstellung |
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Den englischen Parlamentariern hatte es vor
allem die Nationalhymne der DDR angetan.
"Auferstanden aus Ruinen" pfiffen und summten
sie, versammelt vor der Muschel
eines Kopfhörers. Die französischen Abgeordnete
brachte die BMW-Isetta zum Strahlen. Und
die Briten erinnerten sich, während der ölkrise
kleinere Autos gefahren zu haben.
Nach anderthalb Stunden war der österreicher
Friedrich König voll des Lobes: "Ausgezeichnet
gemacht. Sehr guter Einblick in die
deutsche Nachkriegsgeschichte." Die ansprechende
Aufbereitung wecke das Interesse auch
junger Menschen - ein Beispiel für
Geschichte als Erlebnis.
Thomas Speckmann
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