In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 rücken Truppen von fünf Warschauer-Pakt-Staaten in
die CSSR ein. Gewaltsam beenden sie die als "Prager Frühling" bezeichneten Reformversuche.
Alexander Dubcek, der einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" forderte, wird mit dem gesamten
Politbüro verhaftet und in die Sowjetunion gebracht - das Ende des Frühlings.
Ein Berlin-Besuch amerikanischer Präsidenten hatte während des Kalten Kriegs immer einen besonderen Stellenwert. Die geteilte Stadt war jahrzehntelang ein sicheres Stimmungsbarometer für das Verhältnis zwischen den beiden Supermächten und für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Vor vierzig Jahren kam ein Präsident nach Berlin, der nicht nur eine geschichtsträchtige Rede, sondern auch begeisterte Bürger hinterließ.