Am 13. Juni eröffnen wir mit Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und Kulturstaatsministerin Dr. Christina Weiss im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags unsere Präsentation "Widerstand und Opposition in der DDR". Nach Hamburg, Schwerin, Chemnitz und Jena ist die Bundeshauptstadt bereits die fünfte Station, wo sich die Besucher über widerständiges Verhalten zwischen Elbe und Erzgebirge von 1949 bis 1989 informieren können. Dass die viel beachtete Wanderausstellung am 17. Juni 2003, dem 50. Jahrestag des Aufstands in der DDR, an prominenter Stelle in Berlin zu sehen ist, freut uns besonders.
Der Ausbruch des Juni-Aufstands kam überraschend. Am Morgen des 16. Juni 1953 protestierten in Ost-Berlin Bauarbeiter gegen die Erhöhung der Arbeitsnorm. Ein Tag später brach sich der Protest in nahezu 700 Städten und Ortschaften der DDR in Streiks, Demonstrationen und Unruhen Bahn - nun richtete er sich gegen das gesamte DDR-System.
Henri Nannen nannte ihn "Easy Bob", weil ihm alles nur so zuzufliegen schien: die Aufträge, die Bilder, die Frauen. Dazu gehört Glück. Dieses hatte Robert Lebeck in Serie.
In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 rücken Truppen von fünf Warschauer-Pakt-Staaten in die CSSR ein. Gewaltsam beenden sie die als "Prager Frühling" bezeichneten Reformversuche.