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"Kanzler der Einheit"
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Internationale Gäste in Berlin
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Er bestimmte den Lauf der
deutschen Geschichte sechzehn
Jahre lang als Kanzler.
Helmut Kohl gelangen zahlreiche
politische Erfolge in
den 1980er und 1990er
Jahren, doch auch Niederlagen
finden sich in seiner Ära. Zu seinem 75. Geburtstag
fand ein Symposium und
eine Präsentation in Berlin
statt.
Ein "Politiker von Weltrang" - mit dieser
Anerkennung gratulierte Michail Gorbatschow
in seinem Aufsatz in "Die politische Meinung" vom März 2005 Helmut Kohl zum 75. Geburtstag.
Anlässlich dieses Geburtstags veranstaltete
die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin das
internationale Symposium "Helmut Kohl - ein
Leben für Deutschland. Stationen seines Lebens".
Eine Präsentation zum Thema "Kanzler
der Einheit" war der Beitrag der Stiftung Haus
der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
zu diesem Ereignis.
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Ausstellungsinsel "Kanzler der Einheit" im
Foyer des Zeughauses
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Gezeigt wurden Objekte wie die Holzmöbel
des historischen Gipfeltreffens zwischen Helmut
Kohl und Michail Gorbatschow im Juli 1990 in
dessen Heimat im Kaukasus. Ein Exemplar des "Vertrags über gute Nachbarschaft, Partnerschaft
und Zusammenarbeit", den die Bundesrepublik
Deutschland und die Sowjetunion am 9. November 1990 - genau ein Jahr nach dem
Fall der Mauer - unterzeichneten, dokumentierte
ebenfalls das neue Kapitel in den deutschsowjetischen
Beziehungen, das 1989 begann.
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Ein anderer Schwerpunkt galt der Initiative
Helmut Kohls zur Gründung des Hauses der
Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Bereits in seiner ersten Regierungserklärung
im Oktober 1982 hatte er angeregt, ein Haus
für die "Geschichte der Bundesrepublik und
der geteilten Nation" aufzubauen.
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Als Ergebnis
dieser Absichtserklärung konnte der damalige
Bundeskanzler am 14. Juni 1994 das Haus der
Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in
Bonn eröffnen. Ebenso frühzeitig setzte er sich
für die Gründung eines weiteren Museums der
Stiftung in den neuen Bundesländern ein: 1999
wurde das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig
eröffnet.
Zu den Rednern zählten viele Weggefährten
Helmut Kohls und prominente Gäste wie der
frühere Premierminister Großbritanniens,
John Major, der ehemalige Außenminister der
Vereinigten Staaten von Amerika, Prof. Dr.
Henry Kissinger, und der ehemalige Präsident
der Europäischen Kommission, Jaques Delors.
Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz, langjähriges Mitglied
des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung
Haus der Geschichte, hielt die Laudatio.
Simone Mergen
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