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"Cooler Sound"

Udo Lindenberg im Haus der Geschichte

Auf großes Interesse bei Besuchern und Medien stieß die Eröffnung der Foyerausstellung "Keine Panik. Udo Lindenbergs bunte Republik" am 29. April 2005. Bereits bei der Pressekonferenz bewies Udo Lindenberg in der Ausstellung seine Fertigkeiten als Jazz-Schlagzeuger an seinem alten "Gretsch" von 1964. 1

Wie viele Besucher nach ihm machte er es sich in der Sitzecke unter einer riesigen Tonglocke bequem, aus der seine Lieder aus drei Jahrzehnten ohrnah zu erleben waren. 2 "Cooler Sound", - so sein Lob für die Arbeit der Medieningenieure des Museums. In der Pressekonferenz betonten der Sänger und Hermann Schäfer 3, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, das gemeinsame Anliegen, junge Leute mehr für Politik zu interessieren. So setzt sich Udo Lindenberg mit seinem Werk - hier vor dem Triptychon "Panikpräsident" 4 - immer wieder für politisches Engagement ein. Er singt nicht nur gegen Neo-Nazis, sondern engagiert sich bei vielen Konzertveranstaltungen gegen rechte Gewalt und unterstützt lokale Initiativen. Bei der Ausstellungseröffnung am Abend befragte Günter vom Dorp 5, Journalist beim Westdeutschen Rundfunk, Udo zu seiner Rolle im Ost-West-Dialog und seinen Erfahrungen mit der DDR-Führung.

Anschließend bebte das Haus der Geschichte: Ein anderthalbstündiges Konzert des Rockstars mit dem Panikorchester begeisterte 1.400 Gäste. Udo Lindenberg und seine Band bewiesen: Auch 31 Jahre nach dem Durchbruch mit "Andrea Doria" haben sie nichts verlernt 6-9. Im Gegenteil, das Publikum jubelte. Eine der eindrucksvollsten Veranstaltungen im Haus der Geschichte seit der Eröffnung 1994!

 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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