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Er hat seine Musik oft mit
politischen Statements
verbunden: Marius Müller-Westernhagen. Sein 1987
erschienenes Lied "Freiheit" war so etwas wie die stille
Hymne der Unzufriedenen
in der DDR. Jetzt zeigte das
Zeitgeschichtliche Forum
Leipzig eine Präsentation über den Sänger und
Schauspieler.
"Versuch Dich zu erinnern" lautet der erste
Song auf der aktuellen CD "Nahaufnahme" von Marius Müller-Westernhagen. Im Sommer
2006 wurden im Foyer des Zeitgeschichtlichen
Forums Leipzig eine Auswahl von
Fotos, Plakaten, Platten, Preisen sowie ausgewählte
Bühnengarderobe von Marius Müller-Westernhagen und eine von ihm gespielte
Gitarre präsentiert.
Wie kaum ein anderer deutscher Künstler
der Gegenwart ist Marius Müller-Westernhagen
bereits über 40 Jahre in gleich mehreren
künstlerischen Bereichen überaus erfolgreich.
Bereits als 15-Jähriger stand er 1963 zum
ersten Mal vor einer Filmkamera. Im gleichen
Jahr begann in einer Düsseldorfer Schülerband
auch seine Geschichte als Rockmusiker. Beim
Film reihten sich für ihn schnell wichtige, hoch
prämierte Rollen aneinander. Doch auch mit
seiner Band stand er schon Ende der 1960er
Jahre vor der Kamera, um in dem umstrittenen
Fernsehfilm "Harakiri Whoom" die Rolle
eines Rocksängers zu spielen, der mit allerlei
Tricks versucht, dem Wehrdienst bei der Bundeswehr
zu entkommen.
1980 hatte dann Marius Müller-Westernhagen
als Rocksänger mit der LP "Mit Pfefferminz
bin ich dein Prinz" wie als Schauspieler
mit dem Film "Theo gegen den Rest der Welt"
seinen endgültigen großen Durchbruch beim
Publikum.
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