Ausstellungen entstehen immer nur im
Team. Die vielfältigen Aufgaben sind nur zu
bewältigen, wenn jeder Einzelne an seiner
Stelle verantwortlich mitwirkt. Alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter eines Museums müssen
ihre Kräfte bündeln, ihre Kreativität und
ihren Idealismus einbringen, um Ausstellungsprojekte
erfolgreich realisieren zu können. Die
transparente Information der Gremien und die
sachorientierte, offene Diskussion mit ihnen ist
hierbei eine wichtige Grundlage.
In unserer Stiftung arbeiten die Kolleginnen
und Kollegen an den drei Standorten
– Bonn, Leipzig und Berlin – eng zusammen.
Ein gutes Beispiel für diese Kooperation ist
die Überarbeitung der Dauerausstellung im
Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, die durch
Staatsminister Bernd Neumann MdB am 9. Oktober
2007 wiedereröffnet wird.
Das Zeitgeschichtliche
Forum Leipzig erinnert an
Opposition, Widerstand und
Zivilcourage in der DDR vor
dem Hintergrund der deutschen
Teilung. Als Ort engagierter
Auseinandersetzung
mit der deutschen Zeitgeschichte
widmet es sich
auch Themen der deutschen
Wiedervereinigung und dem
Vereinigungsprozess. Acht
Jahre nach ihrer Eröffnung
wurde die Dauerausstellung
gründlich überarbeitet.
20 Jugendliche im Alter von
16 bis 19 Jahren treffen sich
alle 14 Tage im Haus der
Geschichte. Sie sind – aus
ihrem zeitgeschichtlichen
Interesse heraus – an drei
verschiedenen Museumsprojekten
beteiligt: „Teens
im internationalen Austausch“,
„Teens begleiten
Museumsbesucher“ und
„Teens hinter den Kulissen“.
Die Rückblende, der deutsche
Preis für politische Fotografie
und Karikatur, wurde 2006
zum 23. Mal von der Landesvertretung
Rheinland-Pfalz
gemeinsam mit dem Bundesverband
Deutscher Zeitungsverleger
ausgerichtet. Bis
zum 17. Juni hatten Besucher
des Hauses der Geschichte
in Bonn Gelegenheit, sich
anhand der Fotografien und
Karikaturen der Rückblende
einen Überblick über das vergangene
Jahr zu verschaffen.