Die Rückblende, der deutsche
Preis für politische Fotografie
und Karikatur, wurde 2006
zum 23. Mal von der Landesvertretung
Rheinland-Pfalz
gemeinsam mit dem Bundesverband
Deutscher Zeitungsverleger
ausgerichtet. Bis
zum 17. Juni hatten Besucher
des Hauses der Geschichte
in Bonn Gelegenheit, sich
anhand der Fotografien und
Karikaturen der Rückblende
einen Überblick über das vergangene
Jahr zu verschaffen.
Wanderausstellung ehrt den verstorbenen Fotografen Leonard Freed
Berlin, Checkpoint Charlie:
Ein amerikanischer Soldat
hockt auf dem Bordstein und
macht Mittagspause. Sein
Gewehr liegt scheinbar achtlos
neben ihm. Tegernsee:
Ein altes Ehepaar besucht
das Gab seines Sohnes
auf dem Soldatenfriedhof.
Travemünde: Ein Kriegsversehrter
sonnt sich im
Standkorb – Impressionen
aus Deutschland von Leonard
Freed, fotografiert im Stil der
„klassischen“ Schwarz-Weiß-Reportage.
Die Museen der Stadt Wolfsburg
thematisieren deutsche
Nachkriegsgeschichte auf vielfache
Weise. Schließlich wurde
die Stadt Wolfsburg erst 1938
gegründet und ist oft als Modellstadt
für die Nachkriegsentwicklung
in der Bundesrepublik
betrachtet worden.
Dadurch ergaben sich für die
Stiftung Haus der Geschichte
vielfache Möglichkeiten zur
Kooperation: Das im Jahr 2000
neu gestaltete Stadtmuseum
zeigte 2003 als erste Wanderausstellung
„Lili Marleen. Ein Schlager macht Geschichte“