Filme, Bücher oder Feuilletonartikel
zum Thema „Rote Armee Fraktion“ boomen.
Dazu trägt sicherlich der im Oktober anstehende
30. Jahrestag des „Deutschen Herbstes“ ebenso
wie die nun gerade abgeschlossene Debatte um
die Begnadigung Christian Klars bei.
Als Vollzugsdienstleiter der Justizvollzugsanstalt
Stuttgart-Stammheim war Horst Bubeck von 1964 bis 1991
für die Abteilung zuständig. Hier saßen zwischen 1974
und 1977 die führenden Aktivisten der ersten Generation
der „Roten Armee Fraktion“ (RAF) Andreas Baader, Ulrike
Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in Haft.
2007 jährt sich der „Deutsche Herbst“ zum 30. Mal. Wie gehen
Museen und Medien mit dem verstärkten öffentlichen Interesse
an zeithistorischen Themen um? Das museumsmagazin befragte dazu
den Präsidenten der Stiftung Haus der Geschichte, Dr. Hans Walter
Hütter, sowie den Geschäftsführenden Redakteur der ZEIT, Moritz Müller-Wirth.
Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“ vor 20 Jahren erstmals im Kino
Kein Film hat Berlin je wieder so in Szene gesetzt wie
„Der Himmel über Berlin“. Wim Wenders, inzwischen mit dem
Orden „Pour le Mérite“ geehrt, erhielt für diesen Film 1987
in Cannes die Auszeichnung „Beste Regie“. Im West-Berlin
der 1980er Jahre drehte Wenders eine melancholische Hommage
an die Stadt, deren Himmel zwei Staaten, eine Mauer und viele
Hoffnungen überspannte. Nach 20 Jahren kehrt der Film nun digital
und mit neuen Kopien in die Kinos zurück.
Unfallchirurgen schlugen Alarm. 1953 wollten bundesdeutsche
Verkehrspolitiker mit dem „Unfallbekämpfungsgesetz“ eigentlich
die Zahl der Verkehrsunfälle senken. Das Gesetz hatte die
pauschalen Geschwindigkeitsbegrenzungen für PKW abgeschafft
und sollte dazu beitragen, die Bürger zu selbstverantwortlichem
Handeln im Straßenverkehr zu erziehen. Doch das Gegenteil war der Fall.