Das Zeitgeschichtliche
Forum Leipzig erinnert an
Opposition, Widerstand und
Zivilcourage in der DDR vor
dem Hintergrund der deutschen
Teilung. Als Ort engagierter
Auseinandersetzung
mit der deutschen Zeitgeschichte
widmet es sich
auch Themen der deutschen
Wiedervereinigung und dem
Vereinigungsprozess. Acht
Jahre nach ihrer Eröffnung
wurde die Dauerausstellung
gründlich überarbeitet.
18 Jahre nach der friedlichen
Revolution ist die
DDR für viele Jugendliche
in Ost und West ein unbekanntes,
fremdes Land. Sie
kennen die deutsche Teilung
nicht mehr aus eigenem
Erleben. Befragungen zur
DDR-Geschichte offenbaren
gravierende Wissenslücken.
Als die Stiftung Haus der
Geschichte Mitte der 1990er
Jahre ihre Dauerausstellung
für das Zeitgeschichtliche
Forum konzipierte, bestand
Konsens darüber, dass die
historische Darstellung in
dem neuen Leipziger Haus
nicht mit der Überwindung
der SED-Diktatur durch die
friedliche Revolution enden
dürfe.