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Editorial

Immer wieder sonntags...

"Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun." Vom Tag der Ruhe zum Tag der vielen Möglichkeiten: Was das dritte Gebot einst als muss definierte, ist heute ein kann oder darf. So spiegelt der Wandel der Sonntagsgestaltung wesentliche Veränderungen in unserer Gesellschaft. Erstmalig zeigt unsere Ausstellung "Am siebten Tag. Geschichte des Sonntags" dieses Thema umfassend in seinen Bezügen: politisch, wirtschaftlich, vor allem gesellschaftlich und immer in historischer Betrachtung.

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Titel

Am siebten Tag.
Geschichte des Sonntags

Wer am Tag des Herrn rüttelt, fordert heiligen Zorn heraus - und provoziert ungewöhnliche Bündnisse zur Abwehr solchen Frevels. "Sonntag muss Sonntag bleiben!" fordern Kirchen und Gewerkschaften unisono, wenn es um die Ausweitung der Ladenschlusszeiten geht. Sie treffen sich in der Verteidigung des Ausnahmestatus, den der siebte Tag der Woche seit Jahrtausenden genießt.

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Brennpunkt

Die Spiegel-Affäre erschüttert die Republik

Für Rudolf Augstein war Franz-Josef Strauß ein Geschenk des Himmels. Die Spiegel-Affäre ließ die Auflage seines Nachrichtenmagazins explodieren. Strauß hingegen hatte seine Chance verspielt, Adenauer zu beerben.

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Brennpunkt

Der Grundlagenvertrag von 1972

Normale, gutnachbarliche und gleichberechtigte Beziehungen - dieses Ziel strebten die beiden deutschen Staaten mit dem Grundlagenvertrag von 1972 an. Ein weiterer Schritt in der Ostpolitik der SPD/FDP-Regierung unter der Maxime "Wandel durch Annäherung".

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 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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