Vor 50 Jahren am 18. Juli
1952 unterzeichneten Bundeskanzler
Konrad Adenauer
und der amerikanische Hohe
Kommissar John McCloy in
Bonn das Fulbright-Abkommen.
Sie beschlossen damit
die Aufnahme Deutschlands
in ein Programm, das Senator
William Fulbright 1946 in Washington ins Leben
gerufen hatte, um "mutual understanding",
gegenseitiges Verständnis, zwischen den
USA und anderen Staaten durch wissenschaftlichen
Austausch zu fördern. Die Mittel
wurden dafür zunächst mit dem Verkauf von
Schrott und Textilien aus Heeresbeständen
erwirtschaftet.
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Ehemalige Stipendiaten und Enkel der Akteure von 1952 im Palais Schaumburg |
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Zur Erinnerung an die Unterzeichnung im
Palais Schaumburg kehrten am 17. Juli 2002
Vertreter der Fulbright-Kommission, ehemalige
Stipendiaten und die Enkel der Akteure
von 1952 an diesen Ort zurück. Das deutsche
Fulbright-Programm dient dem akademischen
Austausch von deutschen und amerikanischen
Staatsbürgern zwischen den Vereinigten Staaten
von Amerika und der Bundesrepublik
Deutschland. Es wird von beiden Regierungsländern
gemeinsam finanziert. Besonderes
Augenmerk legt die Kommission nicht nur auf
sehr gute akademische Leistungen, sondern
auch auf die Fähigkeit und die Bereitschaft
der Bewerber, im internationalen Rahmen als
inoffizielle Botschafter ihres Landes zur
gegenseitigen Verständigung beizutragen.
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