Sitemap Kontakt Impressum

 Inhalt

 Übersicht                                 
 Titel                                            
 Ausstellungen                        
 Partnermuseen                        
 Der Krieg gehört ins
 Museum
 Infothek                                    
 Brennpunkt                             
 Zeitgeschichtliches
 Forum Leipzig                         
 Das Historische Rezept        
 Editorial 4/2002                       
 Termine 4/2002                      
 Impressum 4/2002                
 Kontakt                
 Archiv                                        
 aktuelle Ausgabe                  

 Haus der Geschichte, Bonn

 Zeitgeschichtliches Forum
 Leipzig

Archiv

Partnermuseen

 

Der Krieg gehört ins Museum

"Lili Marleen" in Overloon

"Der Tag wird kommen, an dem Museen ein Geschütz ausstellen werden und wir werden darüber staunen, wie so ein Ding jemals erfunden werden konnte." Dieser Satz von Victor Hugo gibt das Konzept und das Motto des Museums wieder: Der Krieg gehört ins Museum.

Kriegs- und Widerstandsmuseum in Overloon

Kriegs- und Widerstandsmuseum in Overloon

Die Erinnerung an den Krieg im Bewusstsein der Menschen wach zu halten und für Versöhnung einzutreten ist das Bestreben des niederländischen Kriegs- und Widerstandsmuseums in Overloon nahe der deutschen Grenze bei Venlo. Dies gelingt auf einem 15 Hektar großen Gelände, das vom 26. September bis 16. Oktober 1944 Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Alliierten und Deutschen war. Ein britischer Kriegsberichterstatter über die Schlacht: "Overloon, das sind nur Minen, Wald und Schlamm und überall der Feind." Hier hatten sich die Deutschen verschanzt, um die Alliierten aufzuhalten. Was zurück blieb, war ein völlig verwüsteter Ort.

Harry van Daal, ein Einwohner von Overloon, hatten die Ereignisse so erschüttert, dass er sich dafür einsetzte, einen Teil des Schlachtfelds zu erhalten und als Museum einzurichten. Schon am 25. Mai 1946 eröffnete General Whistler, der Befehlshaber der britischen Truppen, die Overloon erobert hatten, offiziell das Museum.

Authentische Objekte vom amerikanischen Panzer bis zum britischen Kampfflugzeug, Dokumente und audiovisuelle Medien lassen die Schrecken der Kämpfe deutlich werden und fordern den Besucher auf, über Krieg, Gewalt, Unterdrückung und Verfolgung immer wieder kritisch nachzudenken.

Um die frontenübergreifende Begeisterung für das Lied zu verdeutlichen, wird die Ausstellung des Hauses der Geschichte "Lili Marleen. Ein Schlager macht Geschichte" zwischen Ausrüstungsgegenständen und Uniformen deutscher Soldaten einerseits, der alliierten Streitkräfte andererseits gezeigt. Die Präsentation, die vom 7. Dezember 2001 bis zum 10. Februar 2002 in Bonn zu sehen war, thematisiert Entstehung, Verbreitung und Rezeption des Liedes und geht der weit bis in die Nachkriegszeit reichenden Wirkungsgeschichte nach, denn auch heute noch ist der Mythos Lili Marleen lebendig. Die freundschaftliche und intensive Zusammenarbeit der beiden Häuser in Bonn und Overloon ermöglichte die Präsentation, die vom 26. April bis 31. Dezember 2002 zu sehen ist.

Informationen

  

Gründung:

  

25. Mai 1946

Schwerpunkte:

  

Krieg und Widerstand im II. Weltkrieg

Anlage:

  

Museumsgebäude,Museumspark, Dokumentationszentrum und Lagergebäude mit zahlreichen Flugzeugen und Panzern; besonderes Objekt: Cembalo des österreichischen Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart

Aktuelle Ausstellungen:

  

Lili Marleen

öffnungszeiten:

  

Juni bis August: 9 bis 18 Uhr,
September bis Mai:
10 bis 17 Uhr

Telefon:

  

00 31/4 78-64 12 50

Internet:

  

www.oorlogsmuseum-overloon.nl

Eintrittspreise:

  

Erwachsene 6,50 €
Kinder und Jugendliche
bis 18 Jahre 4,50 €
Senioren (über 65 Jahre) 5,50 €

Lage:

  

 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

zum Seitenanfang