Wanderausstellung "Widerstand und Opposition in der DDR"
Die Bedeutung Jenas für die Widerstandsgeschichte in
der DDR ist weitgehend vergessen. Zu Unrecht, denn die thüringische
Stadt war ein Zentrum der Opposition. Die Ausstellung des Zeitgeschichtlichen
Forums veranschaulicht dies sehr eindrucksvoll.
Von der Antike bis in die Gegenwart verließen Menschen
ihre Heimat, ihr Hab und Gut. Die Fremde war für sie Hoffnung und
Neuanfang. Die neue Wanderausstellung "Everybody is a stranger
somewhere" zeigt, dass es in Europa immer schon Migrationsbewegungen
gab, damals wie heute.
Nie war das Thema so aktuell wie heute. Ausführlich
berichten die Medien über den "Krieg der Bilder". Sie
sprechen von Propaganda und Zensur, bezweifeln deren Wahrheitsgehalt
oder zitieren Peter Sloterdijks Gedanken über die Omnipotenz der
Bilder. Die Bonner Ausstellung "Bilder, die lügen" ist
nun im Deutschen Historischen Museum in Berlin zu sehen.
Seine "Lieblingsopfer" waren
Franz-Josef Strauß und Helmut
Kohl, seine Meisterschaft bestand
in der Demaskierung großer
Posen, durchsichtiger Ausreden
- und im Kugelstoßen und
Bierbrauen. Sich selbst
bezeichnete er als zeichnenden
Journalisten. Im August zeigte
das Haus der Geschichte die
Werke des Karikaturisten Dieter
Hanitzsch mit dem Titel
"Es ist nicht immer zum
Lachen".