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Archiv |
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Brennpunkt |
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Von
Blumenkindern und Politprofis
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Gründung der Partei DIE GRÜNEN
1980 |
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Es ist eine bunte Mischung, die sich 1980 zur Bundespartei DIE GRÜNEN
zusammenschließt: Bürgerinitiativen, Anti-AKW-Gruppen, Alternative
Listen, aber auch christlich-konservative Umweltschützer. Ihr Symbol
ist die Sonnenblume, ihre Parteifarbe grün und ihr Ziel: eine ganz
andere Politik machen.
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"Ziemlich
bunt für dieses graue Haus"
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Interview mit Heinz Suhr |
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Er war ein GRÜNEN-Politiker der ersten Stunde: Heinz Suhr, Jahrgang
1951. Als erster Pressesprecher der jungen Partei sorgte
er nicht nur für zahlreiche mediale Schlaglichter, sondern profilierte
sich als Bundestagsnachrücker von Joschka Fischer
auch als realpolitischer Kopf und Haushaltsexperte. Heute
leitet er eine TV-Produktionsfirma und organisiert alljährlich
den internationalen Bonner Presseball.
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Zur
Wahrung der Stabilität in Europa
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Der Nato-Doppelbeschluss |
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Es war eine der größten Demonstrationen, die Bonn je erlebt
hat: der Aufmarsch von 300.000 Anhängern der Friedensbewegung am
10. Oktober 1981 auf der Hofgartenwiese. Auslöser der Massendemonstration
war der "Nato-Doppelbeschluss", den die Außen- und
Verteidigungsminister vor 25 Jahren am 12. Dezember 1979
in Brüssel
verabschiedeten.
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"Man
machte uns bewusst zu Karikaturen"
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Interview mit Hans Apel |
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Hans Apel, von 1978 bis 1982 Bundesverteidigungsminister, stieß bei
der Durchsetzung des Nato-Doppelbeschlusses auf heftigen
Widerstand bei Gewerkschaften, der Friedensbewegung und
in der eigenen Partei. "Ganze Bataillone von Sozialdemokraten
verabschiedeten sich vom Regierungskurs", so Apel. Nach dem Ende
der sozial-liberalen Koalition war er bis 1988 stellvertretender
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag.
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