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 Haus der Geschichte, Bonn

 Zeitgeschichtliches Forum
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Titel

 

Flucht, Vertreibung, Integration

Neue Wechselausstellung in Bonn

Vor 60 Jahren: Rund 20 Millionen Menschen sind nach dem Zweiten Weltkrieg heimatlos, 12 Million davon sind Deutsche aus den von der Sowjetunion besetzten Gebieten. Die neue Wechselausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration" zeigt das Schicksal der Menschen, ihre Situation, ihre Ängste und Hoffnungen und die Schwierigkeiten eines Neuanfangs.

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Fremde Heimat Niedersachsen

Exponate aus Niedersachsen in Bonn

Ein halbes Jahrhundert alt und sechs Meter lang - die so genannte "Pommernbank". Sie ist eine Leihgabe des Landkreises Celle und des dortigen Kreisarchivs und ist nun in der neuen Wechselausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration" in Bonn zu sehen.

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"Überall war Feuer und Rauch"

Interview mit Christian und Wolfgang Tschira

In den frühen Morgenstunden des 21. Januar 1945 verlassen rund 500 Menschen völlig überstürzt ihren Heimatort Lübchen in Schlesien. Mit Kinderwagen, Pferdefuhrwerken, Fahrrädern und zu Fuß treten sie die Flucht vor der Roten Armee an. Unter ihnen Hanns Tschira, ein bekannter Fotograf, dessen Kamera in der neuen Wechselausstellung zu sehen ist. Er dokumentiert die Flucht nicht nur in eindrucksvollen Bildern, sondern übernimmt auch die Führung des Trecks. Die Zwillinge Wolfgang und Christian Tschira, die später selbst als Fotografen arbeiteten, waren damals als Sechsjährige unter den Flüchtenden.

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Ein Kelch vom Heiligen Vater

Vertriebenen-Seelsorge im Spreewald

Ein Messkelch war in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Gemeinden eine Kostbarkeit. Umso wertvoller das Geschenk von Papst Pius XII, der 1947 einen Messkelch für die katholischen Vertriebenen in Deutschland stiftet. Er steht in der Wechselausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration" für die schwierige Zeit des Neuanfangs in Deutschland.

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 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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