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Aber am
Beispiel der gefälschten Kommunalwahlergebnisse
vom
Mai 1989 können sich unsere
Besucher zugleich ein Bild davon machen,
wie
gefährlich ein Skandal für die bereits brüchige
Diktatur in Ostdeutschland werden konnte.
Diese Erschütterungen waren eine Ursache
der friedlichen Revolution im Herbst ’89, die
in unserer überarbeiteten Dauerausstellung
im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig
ein
Schwerpunktthema ist. Die Wiedereröffnung
am 9. Oktober 2007 mit Staatsminister
Bernd
Neumann MdB war der Höhepunkt der vergangenen
Monate. In seiner Eröffnungsrede
hob er die Bedeutung der Ausstellung
als „Ort
des lebendigen Erinnerns“ hervor, an dem das
SED-Unrecht konsequent und ohne Relativierung
dargestellt werde. Die visuell attraktive
und erlebnisorientierte Umgestaltung
hat bereits
in den ersten Wochen nach der Eröffnung
ein breites Publikum begeistert.
In Bonn haben wir am 15. November 2007
die Foyerausstellung „Das Boot. Geschichte .
Mythos . Film“ eröffnet. Die Ausstellung wurde
federführend vom Deutschen Filmmuseum
Frankfurt am Main erarbeitet. Bei der Übernahme haben wir die
Entstehungsgeschichte des äußerst erfolgreichen Films um
historische Zusammenhänge erweitert. In der
Ausstellung erinnern wir gleichermaßen an
die Hintergründe des U-Boot-Krieges wie an
seine gesellschaftliche Rezeption und
die filmische
Verarbeitung dieses Themas Anfang
der 1980er Jahre.
Unseren Besuchern in Bonn und Leipzig
bieten wir somit an den bevorstehenden
Wintertagen
ein vielfältiges und attraktives Ausstellungsprogramm.
Zu interessanten Einblicken
in die Zeitgeschichte lade ich Sie herzlich
ein.

Prof. Dr. Hans Walter Hütter Präsident
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