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„Deutscher Herbst“ 1977 im Haus der Geschichte (2)
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Gerichtszeichnungen von Erich Dittmann im Foyer
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Im Frühjahr 2007 gelangten im Rahmen
der Recherchen für einen Dokumentarfilm zum
Thema „Deutscher Herbst“ Tonbänder aus den
Prozessen gegen die erste RAF-Generation an
die Öffentlichkeit. Damit wurde erstmals in
Ausschnitten hörbar, was sich im Gerichtssaal
in Stuttgart Stammheim abgespielt hat.
Bilder aus den Prozessen gibt es nicht, dies
verbietet das deutsche Prozessrecht. Dennoch
können sich Öffentlichkeit und Medien ein „Bild“ vom Prozessablauf und den beteiligten
Personen machen: über die Gerichtszeichner.
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Für seine großen Zeichnungen
fertigte Dittmann direkt in den
Sitzungen Skizzen von den
Beteiligten an. Hier zu sehen
sind Brigitte Mohnhaupt und
Christian Klar (hintere Reihe M.)
mit ihren Anwälten (vordere
Reihe).
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Der 1999 verstorbene Nestor dieses Handwerks,
Erich Dittmann, hat Szenen, Ereignisse
und Köpfe in vielen Zeichnungen für das ZDF
und die Frankfurter Allgemeine Zeitung festgehalten.
Das Haus der Geschichte konnte 1995
seinen Nachlass übernehmen, darunter auch
etwa 150 Zeichnungen zu den RAF-Prozessen
der ersten, zweiten und dritten Generation.
Sie sind die einzig existierenden bildlichen
Eindrücke von den Verhandlungen. Über das Dokumentarische hinaus
offenbaren sie
Stimmungen und Impressionen. Im Oktober
2007 präsentierte das Haus der Geschichte
im Zusammenhang mit der Vortragsreihe zum „Deutschen Herbst“ ausgewählte
Arbeiten von Erich Dittmann.
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