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Berlin
GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung
Für viele Menschen ist der „Tränenpalast“ bis heute ein Ort, mit dem sie emotional aufwühlende Erinnerungen aus der Zeit der deutschen Teilung verbinden. Vor dem „Ausreisepavillon“ am Bahnhof Friedrichstraße in Ost-Berlin ereigneten sich zahlreiche dramatische Abschiedsszenen. An die gewaltsame Trennung von Familien und Freunden durch die innerdeutsche Grenze, ihre historischen Hintergründe und letztliche Überwindung erinnert die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“, die das Haus der Geschichte in dem denkmalgeschützten Gebäude konzipiert und realisiert hat. Am 14. September 2011 wurde sie eröffnet.

Alltag in der SED-Diktatur
Je größer die zeitliche Distanz zum Mauerfall und zum Ende der DDR wird, desto verschwommener geraten die Erinnerungen an das Leben in der SED-Diktatur. Es bestand nicht nur aus dem Sandmännchen, Spreewaldgurken und idyllischen Datschen, sondern war vor allem von einer oft subtil ausgeübten Repression der SED und einer alles durchdringenden Stasi-Überwachung geprägt. Jenseits der Verklärung daran zu erinnern, wie die Menschen in der DDR im Privaten und in der Arbeitswelt lebten, ist Aufgabe der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie richtet in der denkmalgeschützten Kulturbrauerei in Berlin eine Dauerausstellung zur Geschichte des Alltags in der DDR ein, die frühestens im Spätsommer 2013 eröffnet werden soll.
