2/2013

 

 Inhalt

Bonn

The American Way

Ausstellungseröffnung im Haus der Geschichte

 

 

Das war für die Westdeutschen „The American Way“: Der strahlend junge US-Präsident John F. Kennedy besuchte am 26. Juni 1963 anlässlich des 15. Jahrestages der Berliner Luftbrücke West-Berlin, sprach in seiner Rede vor dem Schöneberger Rathaus vom Wert der Freiheit und betonte mit dem berühmten Satz „Ich bin ein Berliner“ zwei Jahre nach dem Mauerbau die Solidarität der USA mit West-Berlin und der Bundesrepublik Deutschland. Die Westdeutschen waren begeistert und in ihrem positiven Amerikabild bestätigt. Doch diese Wahrnehmung war und ist vielen Wandlungen unterworfen.

Ausstellungseröffnung "The American Way"
 

Rückblende 2012

Ausstellung im Haus der Geschichte

 

 

„Die Rückblende ist erwachsen geworden. Sie hat sich zu dem deutschen Preis für Fotojournalismus entwickelt. Das unterstreicht die Akzeptanz, die sie bei den Fotografen und Karikaturisten genießt“, erklärte Staatsministerin Margit Conrad, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa zur Ausstellungseröffnung „Rückblende 2012“ im Haus der Geschichte am 15. Mai 2013. Eine Auswahl von rund 100 Fotos und 50 Karikaturen des Wettbewerbs für politische Fotografie und Karikatur war bis zum 16. Juni in Bonn zu sehen.

Fotografie von Michaela Handrek-Rehle: Kanzlerin Angela Merkel begrüßt den französischen Staatspräsidenten
 

Guillaume, der Spion

Buchvorstellung im Kanzlerbungalow

 

 

In der Bundesrepublik galt er als der Verräter, der Bundeskanzler Willy Brandt zu Fall gebracht hatte; für das SED-Regime war er der „Meisterspion“, der erfolgreich Informationen aus dem Westen in die DDR trans­feriert hatte – viel Mythos und ungesichertes Wissen um Günter Guillaume, Brandts ehemaligen Referenten.

Eckard Michels (li.) im Gespräch mit Dominik Geppert.