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Das Präsidium des Europäischen Parlaments hat auf Vorschlag von Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering ein neunköpfiges Expertengremium berufen, das bis zum Herbst
2008 ein inhaltliches Konzept für die Errichtung eines Hauses der Europäischen Geschichte erarbeiten soll. Die konstituierende Sitzung fand am 3. März 2008 in Brüssel
unter Vorsitz des Präsidenten der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Hans Walter Hütter, statt. Das Konzept soll im Herbst 2008 dem
Präsidium des Europäischen Parlaments vorgestellt werden, woran sich eine Diskussion in den parlamentarischen Gremien und der Öffentlichkeit anschließen wird.
Das hochrangig besetzte Gremium besteht aus Historikern und Museumsfachleuten aus verschiedenen europäischen Ländern. Das Präsidium des Europäischen Parlaments
legte Wert darauf, die vielfältige Geschichte der europäischen Nationen zu berücksichtigen. Die Initiative zur Errichtung eines Hauses der Europäischen Geschichte
geht zurück auf die Programmrede von Präsident Pöttering am 13. Februar 2007, in der er die Bedeutung historischer Zusammenhänge für die Zukunft der Europäischen
Union hervorgehoben hat. Das Haus der Europäischen Geschichte soll vor allem jungen Europäern die Geschichte des Kontinents bis in die Gegenwart nahebringen.
Hans Walter Hütter dazu: „Dieses hochrangige Expertengremium zu leiten, ist Ehre und Verpflichtung zugleich. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen
werden wir alles daran setzen, zeitgerecht ein tragfähiges inhaltliches Konzept zu erarbeiten. Das Haus der Europäischen Geschichte soll zu einem lebendigen Ort
werden, an dem wir unseren historischen Wurzeln nachspüren können. Erst der Blick in die durch Krieg und Verwüstung geprägte Geschichte des Kontinents zeigt uns,
dass Frieden und Wohlstand, dass Völkerverständigung und Demokratie täglich neu erarbeitet werden müssen.“
Peter Hoffmann
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Das Expertengremium mit Hans-Gert Pöttering und Hans Walter Hütter (Mitte) bei seiner konstituierenden Sitzung in Brüssel
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