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Stimme Deutschlands in der Welt

55 Jahre Deutsche Welle

Als am 3. Mai 1953 die Deutsche Welle den Rundfunkbetrieb aufnahm, sollte sie Hörern im Ausland ein umfassendes Bild der noch jungen Bundesrepublik vermitteln. Heute empfangen täglich mehrere hundert Millionen Nutzer weltweit über Radio, Fernsehen und Internet ihre Programme. Zum Grundanliegen gehört es nach wie vor, in Staaten mit eingeschränkter Presse- und Meinungsfreiheit unabhängige Informationen zu verbreiten. Dazu zählt insbesondere auch die Nachrichtenversorgung von Menschen, die in Krisenregionen leben. Erik Bettermann, Intendant der Deutschen Welle, zeigt im Gespräch, warum die Deutsche Welle auch im „globalen Dorf“ unverzichtbar ist.

 
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Eine Stunde Strom am Sonntag

Berlin-Blockade und Luftbrücke vor 60 Jahren

Kein Güterverkehr, kein Strom, keine Lebensmittel: In der Nacht zum 24. Juni 1948 schnitten sowjetische Truppen West-Berlin von den Westzonen ab. Durch die Berlin-Blockade sollten die Westmächte gezwungen werden, auf die geplante Gründung eines Weststaates zu verzichten. Die Weichenstellungen für zwei deutsche Teilstaaten und zu einer eingemauerten Inselstadt West-Berlin wurden spätestens 1948/49 gestellt. Die Währungsreform am 20. Juni 1948 in den drei Westzonen Deutschlands nahm die Sowjetunion lediglich zum Anlass für die Abriegelung Berlins.

 
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 © 2008 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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