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Peter Großkreuz (1924 bis 1974) Die Karikatur entstand 1948/49 in Berlin. Großkreuz arbeitete hier von 1946 bis 1950 unter anderem für die „Neue
Berliner Illustrierte“, die „Berliner Morgenpost“ und die Satirezeitschrift „Der Insulaner“. Anschließend zog er nach München und
veröffentlichte in Illustrierten wie „Bunte“ und „Revue“ sowie in Tageszeitungen wie „Die Welt“, „Abendzeitung“ und
„Süddeutsche Zeitung“.
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„Verdammt, Towarischtsch, solche großen Teile haben wir nicht mal mit der Eisenbahn wegschaffen können“, wundert sich der Sowjetsoldat. Die Flugzeuge
über ihm transportieren Fabrikteile nach Berlin. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs betrieb die Sowjetunion in ihrer Besatzungszone eine strenge Reparationspolitik
und überführte demontierte Fabrikanlagen und Produkte. Nachdem die Sowjetunion West-Berlin durch die Sperrung der Zufahrtswege von der westlichen Versorgung
abgeschnitten hatte, versorgten die Westmächte die West-Sektoren Berlins 1948/49 durch eine Luftbrücke. Der Karikaturist stellt der Sowjetunion als ausbeutende
Besatzungsmacht die Westmächte als helfende Schutzmächte gegenüber.
Ulrich Op de Hipt
> www.hdg.de unter: Sammlungen, Sammlungsbereiche, XII Karikatur
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