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1963 kam es bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Stockholm zu einem Eklat: Nach der Niederlage gegen die Mannschaft aus der Bundesrepublik Deutschland wandten die Spieler der DDR der bundesdeutschen Flagge während der Siegerehrung demonstrativ den Rücken zu. Mit dieser symbolischen Geste nahmen die DDR-Spieler Revanche für das Verhalten der westdeutschen Mannschaft bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Genf 1961: Um bei einer Niederlage nicht die Fahne der DDR grüßen zu müssen, welche die DDR seit 1959 als eigene Staatsflagge eingeführt hatte, räumte die bundesdeutsche Eishockeymannschaft kampflos das Feld.
Der Karikaturist Wolfgang Hicks bezieht sich mit der Karikatur „Die Mauer reicht bis Stockholm“ sowohl auf den Bau der Berliner Mauer 1961 als auch auf den „Flaggenstreit“ bei der Eishockey-Weltmeisterschaft. Quer über einem Eishockeyfeld, dessen Tore mit den Fahnen der beiden deutschen Staaten versehen sind, verläuft eine übergroße, mit Stacheldraht gesicherte Mauer, die an die Berliner Mauer erinnert.
Ulrich Op de Hipt
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