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10 Jahre Rückblicke |
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Mehr als Ausstellungen
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Ein Museum und seine Partner |
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Ein modernes Museum ist
wie ein komplexer Organismus,
der auf selbstständig
und präzis arbeitende
Partner angewiesen ist.
Ob es Ausstellungsfragen,
Internet oder Museumspädagogik
betrifft, ohne
verlässliche Partner geht es
nicht. Diese Kooperationen
funktionieren, weil das
Konzept, Geschichte als
Erlebnis zu vermitteln, eine
Identifikation auch für die
Partner ermöglicht. |
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Gestaltete Geschichte
Bei Gestaltung und Architektur von Ausstellungen arbeitete
das Haus der Geschichte mehrfach mit dem Gestalterbüro
Würth & Winderoll zusammen. Vor allem entwickelten, planten
und realisierten Petra Winderoll und Klaus Würth die Dauerausstellung
sowie zuletzt die Wanderausstellung "Widerstand
und Opposition in der DDR". |
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Partner in Berlin
In der Entwicklung und Präsentation von Ausstellungen
arbeiten das Deutsche Historische Museum in Berlin und das
Haus der Geschichte seit Jahren zusammen. Das jüngste Beispiel
zeigt, wie erfolgreich diese Kooperation ist. Über 150.000
Besucher sahen die Ausstellung "Bilder, die lügen" in Berlin,
die vom Haus der Geschichte entwickelt, 1998/99 in Bonn,
Leipzig und Frankfurt a. M. und zum Jahreswechsel 2003/2004
im Deutschen Historischen Museum präsentiert wurde. |
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Virtuelle Reisen
Wer virtuell durch die Geschichte der letzten hundert Jahre
reisen möchte, dem ermöglicht das Lebendige virtuelle Museum
Online (LeMO) dreidimensionale Erlebniswelten, die mit über
4.000 Webseiten verknüpft sind. Ein Projekt, welches das Haus
der Geschichte mit dem Deutschen Historischen Museum, dem
Fraunhofer Institut und dem Ernst Klett Verlag realisierte.
Im Februar 2004 wurde der einmillionste Zugriff auf das
LeMO-Portal registriert. Allein im März 2004 waren 660.000
Besucher auf den Seiten. |
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Ein Portal der Quellen
Initiiert vom Deutschen Rundfunkarchiv und dem Haus der
Geschichte kam ein Medienverbund zustande, zu dem sich im
November 2000 bedeutende Archive, Bibliotheken, Dokumentationsstellen,
Forschungseinrichtungen und Museen zusammenschlossen.
Das Portal www.netzwerk-mediatheken.de
sichert und stellt audiovisuelle Quellen für eine interessierte
Öffentlichkeit bereit. |
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Gebündelter Bildungsanspruch
Die Bundeszentrale für politische Bildung ist ein Partner,
der zahlreiche Symposien, Veranstaltungen und Ausstellungen
überhaupt erst ermöglicht. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die
Ausstellung "Bilder, die lügen", die nur durch das Engagement
der Bundeszentrale in Berlin gezeigt werden konnte. |
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Der erste Vertrag
1996 schlossen das Haus der Geschichte und das Staatliche
Historische Museum Moskau den ersten deutsch-russischen
Museumsvertrag. Hieraus entwickelte sich ein wertvoller Austausch
von Ideen und Mitarbeitern, von Informationen über alle
Bereiche der Museumsarbeit und gemeinsame Ausstellungen
wie "Kriegsgefangene - Wojennoplennye" oder - wie zuletzt -
"Spuren - Sledy. Deutsche und Russen in der Geschichte." |
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Schnittstelle zwischen Forschung und Museum
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschung
der Universitäten fließen in die Museumsarbeit ein. Beispielsweise
kooperiert das Haus der Geschichte eng mit zahlreichen
Institutionen, vor Ort mit dem Historischen Seminar der Universität
Bonn. Der Ordinarius für Neuere Geschichte, Prof. Dr.
Klaus Hildebrand, war bereits als einer der vier Gründungsdirektoren
maßgeblich an der Entwicklung des Museumskonzepts
beteiligt und gehört von Beginn an dem Wissenschaftlichen
Beirat der Stiftung an. Jährlich im Wintersemester
bietet das Haus der Geschichte für Studenten des Historischen
Seminars in Bonn eine Übung für angehende Historiker an. |
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Ein Bündnis für die Kultur
Unter dem Motto "Partnerschaft für mehr Kultur" arbeitet
das Kultur-Radio WDR 3 mit derzeit 80 Theatern, Konzerthäusern,
Museen, Kulturorganisationen, Festivals und Verbänden
in Nordrhein-Westfalen dauerhaft zusammen, darunter das
Haus der Geschichte. Ziel des 2001 gestarteten, mittlerweile
Maßstäbe setzenden Modells ist die auf Dauerhaftigkeit angelegte
unentgeltliche Kooperation der Kulturträger des Landes.
WDR 3 unterstützt die Veranstaltungen seiner Kulturpartner
mit professionell gestalteten Radiospots, gemeinsamen Projekten
wie dem "Kulturpolitischen Forum WDR 3", Internetverlinkungen
und Hörerservice. Die Kulturpartner weisen in
ihren Publikationen und Räumen auf den WDR 3 hin. Sachhilfen
für Ausstellungsvorhaben oder die Zusammenarbeit an
Themen entwickeln sich projektbezogen. |
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Sicherheit und Service
Ein Museum lebt von seinen Exponaten, die geschützt
werden müssen. Seit der Eröffnung arbeitet das Haus der
Geschichte mit dem Unternehmen Interschutz zusammen, das
Aufsichtspersonal stellt, Objekte sichert und bei vielen Veranstaltungen
das Haus unterstützt. |
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Vermittelte Geschichte
Bei der Vermittlung von Geschichte treffen sich die Interessen
des Hauses der Geschichte und des Landesverbands
nordrhein-westfälischer Geschichtslehrer. Dieser verlieh dem
Museum im März 2002 seinen Medienpreis für "die Präsentation
von Geschichte in einer Form, die Kinder und Jugendliche
anspricht" und "einen weitreichenden Lernerfolg garantiert". |
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